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A workshop for FLINTA* individuals over 18, led by Rebecca De Toro and Gaia Pellegrini, explores artistic practice, intimacy, and the gaze. It’s free, lasting two hours, on October 4, 2025, in Essen.

Workshop für FLINTA* ab 18 Jahren, im Rahmen des Essenziale-Festivals

Mit Rebecca De Toro und Gaia Pellegrini

4.10.202514:30-16:30

Folkwang Musikschule, Thea-Leymann-Straße 23, 45127 Essen

„Wir möchten einen Workshop anbieten, der Einblicke in unsere künstlerische Praxis gibt und choreografische sowie somatische Tools vermittelt, die wir in unserer Arbeit nutzen.“

Der Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit dem Blick (Gaze)—einem zentralen Thema unserer Arbeit—sowie auf Intimität, Zärtlichkeit und erotischer Nähe. Wir üben ein einvernehmliches Zulassen und Blockieren des Blicks und untersuchen, wie er die Beziehung zwischen Performer*in und Publikum prägt und welche Rolle Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit dabei spielen.

Dabei erkunden wir Weiblichkeit als Spektrum und reflektieren, wie ihr Bild oft zum Symbol oder Objekt wird, wodurch wahre Weiblichkeit unsichtbar wird. Der Workshop soll den Fantasien hinter diesen Symbolen Raum geben.

Die Dauer beträgt 2 Stunden und umfasst ein körperliches Warm-up, somatische Körperarbeit und einige Schreibübungen. Es gibt keine körperlichen Einschränkungen, aufgrund des sensiblen Themas ist der Workshop jedoch FLINTA-only.

Alle Workshops von Essenziale sind kostenlos, wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Anmeldung: essenzialefestival@gmail.com

Rebecca de Toro lebt in Köln und arbeitet als freischaffende Tänzerin, Performerin und Choreografin. Ihre Ausbildung begann an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden und führte sie später an die Folkwang Universität der Künste Essen sowie das Königliche Konservatorium Antwerpen, wo sie 2023 ihren Abschluss machte. Sie arbeitete u. a. mit Deufert&Plischke, Tilman O’Donnell und Iván Pérez und trat bei PACT Zollverein, Schauspiel Bochum, Theater Hagen und tanzhaus nrw auf. Ihre Bachelorarbeit SHAME ON US wurde 2023 zum Festival Theater Aan Zee in Belgien eingeladen.
In ihrer Praxis verbindet sie Bewegung, Popkultur und Politik mit einem interdisziplinären Ansatz, um Kunst zugänglicher und gemeinschaftlicher zu gestalten.

Gaia Pellegrini ist Choreografin und Performerin mit Sitz in Köln. In ihrer Arbeit erforscht sie Intimität, Sexualität und Weiblichkeit als Spektrum und hinterfragt kulturelle Narrative rund um Misogynie, Objektifizierung und homosexuelles Begehren. Ihre Stücke wurden u. a. im Tanzhaus nrw (Now & Next, 2024), im Folkwang Museum (54 Hours Performances, 2023) sowie bei MOLT, NEW FEARS, DAS Bologna und der Fondazione Sozzani gezeigt. Sie studierte Physical Theatre an der Folkwang Universität der Künste (2020–2024) und Choreografie am Dance Conservatory in Barcelona (2023). 2025 widmet sie sich ihrer Recherche zu Queering-Strategien in der Choreografie, gefördert durch das Stipendium „Tanzrecherche NRW“.

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